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Firma Udo Blaschczok GmbH Stahlkaminbau & Werbemastanlagen

Preiswerte Energie aus eigenem Keller

Die Energieversorgung im Kirchener Krankenhaus ist für die Zukunft gerüstet. Im Keller steht eine neue Anlage aus fünf sich ergänzenden Elementen: Zwei Brennwertkessel mit je 1750 Kilowatt Leistung, die gemeinsam 350 Einfamilienhäuser versorgen könnten, und zwei Dampfkessel, die 800 Liter Wasser pro Stunde zu Dampf verarbeiten - für Küchen und Sterilisationsvorrichtungen.

Dazu kommen ein Blockheizkraftwerk zur gekoppelten Wärme- und Stromerzeugung sowie eine Kälteerzeugungsanlage.

Rund 950 Menschen im Kirchener Haus des DRK Klinikums Westerwald müssen täglich mit Energie versorgt werden - etwa 220 Patienten, 630 Mitarbeiter, 100 Bewohner der angeschlossenen 3 Nebengebäude. 40.000 Quadratmeter Räumlichkeiten sind zu versorgen - im Krankenhaus dürfen Strom und Wärme niemals ausbleiben. Dafür sorgte bisher das Heizkraftwerk an den Besucherparkplätzen, 400 Meter vom Haupthaus entfernt. Es soll bald abgerissen werden.


Zwei Riesen Kräne ließen Kamin schweben

Seit 1990 konnten wir den Energieverbrauch hier um etwa 30 Prozent senken, erklärte gestern Günther Urrigshardt, der Leiter der Krankenhaustechnik in Kirchen. Das entspricht etwa einer Reduzierung von 1,25 Millionen Litern auf 850.000 Litern Heizöl. Doch damit war man beim DRK-Klinikum nicht zufrieden: Die nun neu installierte Heizanlage soll sowohl den Verbrauch als auch die Kosten weiter senken.

Bis zu 15 Prozent Ersparnis sind anvisiert. Urrigshardt und die anderen Fachleute haben seit Jahren zusammen mit der Leitung des Klinikums nach einer Lösung gesucht. Optimal, da ist man in Kirchen sicher, ist nun die neue Form der Energieversorgung am Krankenhaus. Gestern morgen ab 7 Uhr krönte der neue Kamin der Heizanlage die Arbeit von eineinhalb Jahren: Aufgehängt an zwei Riesenkränen schwebte die 13

Tonnen schwere Mammut-Röhre aus Edelstahl hinter dem Krankenhausgebäude auf Ihrer neuen Standort zu.

Dann wurde sie punktgenau über dem Schacht installiert, der zum Heizungskeller führt – durch sechs Rohre im Kamininnern wird fortan das Abgas entsorgt. So ausgeklügelt ist das neue Heizungssystem im Kirchener Krankenhaus, dass allein zehn Prozent an Energie dadurch gewonnen werden, dass die Wärme des heißen Wasserdampfes – der bisher mit den anderen Abgasen in den Himmel verpuffte – nunmehr genutzt wird.


Schornstein muss 3m über Dachfirst hinausragen

Dass hier oft zu niedrige Kamine eingesetzt werden, diese Erkenntnis macht Kaminbauer Udo Blaschczok aus Straelen immer wieder und begründet im Folgenden, warum drei Metern Kaminhöhe über dem First nötig sind: Stahlkamine und Schornsteine allgemein haben die Aufgabe, Verbrennungsabgase aus den Heizungsanlagen von ihrem Enstehungsort aus in die Atmosphäre zu transportieren und abzuleiten und dabei eine möglichst günstige Verteilung zu bewirken.

Dies können sie sich aber nur leisten, wenn sie mit einer ausreichenden Höhe aufgestellt werden. In Gartenbaubetrieben wird diese nötige Höhe allzu oft und teilweise sogar erheblich unterschritten. So werden Kaminmündungen gelegentlich knapp oberhalb der Glasflächen bei fünf bis sechs Meter über dem Flur eingebaut, zum langfristigen Schaden des Gärtners.

Bei derartig niedrigen Mündungshöhen können folgende Schäden entstehen:
- Bei Ölfeuerungen ergibt sich eine großflächige Verschmutzung der Glasfläche mit schwefel- und rußhaltigen Ablagerungen.
- Bei Gasfeuerungen wird die Glasfläche durch die sauren Kondensate aus den Abgasen geätzt und damit lichtdurchlässiger.

Beides führt also zu einer unfreiwilligen Dauerschattierung der Kulturen und damit zu Qualitätsverlusten. Die finanzielle Einsparung bei der Kaminhöhe kann so schon bei der ersten Kultur mehr als zunichte gemacht werden. Eine regelmäßige Reinigung ist, wenn überhaupt, nur mit erheblichen Aufwand möglich. Niedrige Kaminhöhen können aber auch zu erheblichen Belästigungen und sogar Gefährdungen des Menschen führen, der sich in der Umgebung des Kamins aufhält.

Immerhin handelt es sich bei den Feuerungen in Gartenbaubetrieben in der Regel nicht um Kleinfeuerungsanlagen wie bei Wohnhäusern von etwa 20 Kilowatt, sondern meist ab 500 bis zu mehr als 5000kW-Leistung.

Fazit: Der Kamin erfüllt nicht seinen Zweck, die Abgase bleiben zu lange und in zu hoher Konzentration in der Nähe des Entstehungsortes. Hinsichtlich der Schornsteinhöhe hat der Gesetzgeber das Bundesimmissionsschutzgesetz geschaffen.

Darin heißt es in der ersten allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft: Ein Schornstein soll mindestens eine Höhe von zehn Metern über Flur und eine den Dachfirst um drei Metern überragende Höhe haben, der Schornstein soll jedoch das Zweifache der Gebäudehöhe nicht überschreiten.

Hieraus kann man ableiten, dass eine Höhe von mindestens acht bis zehn Metern über Flur für die meisten Gärtnereien anzusetzen wäre. Diese Forderung entspricht damit dem gängigen Stand der Technik, nach dem sich Fachhandwerker schon bei ihrer Beratung zu richten haben. Schornsteinfeger geben sich manchmal mit niedrigen Höhen zufrieden. Man kann sie jedoch bei eventuellen Regressansprüchen nicht belangen, da man sie per Schornsteinfegergesetz nicht für die Auslegung der Kaminhöhen bindend heranziehen kann.

Die Auswahl des Stahlkamins: Der Querschnitt des Kamins wird vom Kaminbauer mit einem Programm nach DIN 4705 ermittelt.

Man unterscheidet zwischen zwei Herstellungsvarianten bei Stahlkaminen:
1. freistehende Stahlkamine nach DIN 4133
2. Elementkamine nach DIN 18 160.

Freistehende Stahlkamine sind für den Gartenbau am besten geeignet, erfüllen sie jedoch alle Voraussetzungen wie: beliebte Höhe und Durchmesser, durchgehend dicht geschweißt, Wandstärken nie unter zwei Millimeter, langlebig, bei langen Feuerungszeiten beliebig belastbar, in vielen Varianten ausführbar, sind sie gegebenenfalls auch ohne Fundament aufstellbar.

Elementkamine werden vorrangig in Wohnhausheizungen und Anlagen bis 500 Kilowatt eingesetzt. Der Vorteil ist der niedrigere Preis und die Möglichkeit der Selbstmontage. Nachteilig ist jedoch: Die Wandstärke beträgt nur 0,4 bis 0,6 Millimeter, Höhe maximal zwei Meter frei über Dach, eine bis mehrere seitliche Halterungen sind notwendig, bei manchen Typen undichte Steckverbindungen infolge der höheren Belastung. Für Gartenbaubetriebe müssen Elementkamine auf einem Tragmast angebracht sein, um die vorgeschriebenen drei Meter über den Dachfirst zu erreichen. Das macht dann häufig den günstigen Preis wieder wett. Der Gärtner mag hier nach seiner Priorität bestimmen. Sicherlich gilt das Hauptinteresse des Gärtners nicht den Einzelheiten aller technischen Anlagen in seinem Betrieb, einige Grundkenntnisse wie die oben genannten können jedoch sehr nützlich sein.


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